BEGIN:VCALENDAR
PRODID:-//kirchenweb.ch gmbh//veranstaltungsausgabe v2.0//DE
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
BEGIN:VEVENT
DTSTART:20230325T180000Z
DTEND:20230325T200000Z
LOCATION:Ref. Kirchgemeindehaus Pfäffikon\, Hofstrasse 2\, 8808
  Pfäffikon
TRANSP:OPAQUE
SEQUENCE:0
UID:4193-veranstaltung@refkirchehoefe.ch
DTSTAMP:20230320T122818Z
DESCRIPTION:Fr.N.Bruhns / R.Keiser / J.S.Bach: Markuspassion (Weimar 1713)
 \n\n\nSeit dem Passionssonntag 2019 beschäftigt sich das Vokalensemble
  mit einem mehrteiligen Passionszyklus: Dieser beinhaltet die Lukaspassion
  von Heinrich Schütz und die Markuspassion von Friedrich Nicolaus Bruhns
  / Reinhard Keiser/ Johann Sebastian Bach. Ferner sind die
  Matthäuspassion von Heinrich Schütz und als Abschluss Johann Sebastian
  Bachs Johannespassion in der Fassung von 1725 geplant.\n\nNach dem ersten
  Passionskonzert mit Heinrich Schütz' Lukaspassion im Jahr 2019\,
  präsentieren wir Ihnen 2023\, mit viertem Anlauf\, nun ein ganz
  besonderes Werk: die wohl im ersten Jahrzehnt des 18. Jahrhunderts
  entstandene Markus-Passion eines bislang nicht näher bekannten
  Komponisten\nnamens «Keiser».\n\nIn Bachs Notenbibliothek nimmt sie
  einen prominenten Platz ein\, denn sie ist die einzige fremde
  Passionsmusik\, die Bach mindestens drei Mal (1713 in Weimar. 1726 und
  zwischen 1743 und 1748 in Leipzig) in jeweils unterschiedlicher Gestalt
  zur Aufführung brachte.\n\nDabei stellte er von dem Werk\, wie damals
  üblich\, eine eigene Version her\, bei der die jeweiligen Erfordernisse
  und Gegebenheiten der Besetzung und des Aufführungsorts berücksichtigt
  wurden. In der Weimarer Fassung etwa fügte Bach zwei Choräle hinzu. In
  der dritten und letzten Fassung ersetzte er sieben Arien durch Arien aus
  der Brockes-Passion von Georg Friedrich Händel.\nKeisers Passion war in
  mehrerer Hinsicht das Vorbild für Bachs eigene Passionskompositionen.
  Dies fällt bereits im formalen Aufbau auf. Bach übernahm die Abfolge
  von Chören\, Evangeliumserzählung\, Arien und Chorälen. Auch in der
  Arientechnik und in der Behandlung der Rezitative gibt es Parallelen.
  Besonders deutlich ist dies bei den lesus-Worten zu sehen\, die bei Bach
  mit einem weichen Streicher-Akkompagnato unterlegt sind. Auch der Sinn
  für Dramaturgie Keisers\, der ein ausgewiesener Theater- und
  Opernkomponist war\, hat auf Bach abgefärbt.\n\nWie Keiser seine Passion
  selbst aufgeführt hat\, ist unbekannt. Eine Originalversion des Werkes
  wurde bislang nicht gefunden. Was wir heute davon wissen\, beruht auf
  mehr oder weniger bearbeiteten Aufführungsmaterialien verschiedener
  Komponisten. Nicht zuletzt deswegen wird\nteilweise angezweifelt\, ob die
  Passion von Keiser stammt\, oder von Bruhns\, denn das gedruckte
 \nLibretto der Markus-Passion ist hinsichtlich der Autorenschaft
  mehrdeutig und lässt offen\, ob\nder Hamburger Dommusikdirektor
  Friedrich Nicolaus Bruhns 1707 lediglich eine Aufführung lei-\ntete oder
  aber als Komponist genannt wird.\n\nWir sind überzeugt\, dass die
  Aufführung dieser Markuspassion bei uns in den Höfen etwas\nsehr
  Besonderes sein wird. Kommen Sie und entdecken Sie mit uns gemeinsam die
  Handschrift\ndieser drei Komponisten in diesem Werk.\n\nDer Eintritt zum
  Konzert ist frei\, wir bitten um eine Kollekte zugunsten der
  Kirchenmusik.\nAnschliessend an das Konzert gibt es einen Apero für
  Mitwirkende und Besucher.\n\n \n\nKontakt: Alexander Seidel\nAlexander
  Seidel\n\nWeitere Infos: https://www.refkirchehoefe.ch/veranstaltung/4193
SUMMARY:Passionskonzert mit Lichtdesign
PRIORITY:5
X-MICROSOFT-CDO-IMPORTANCE:1
CLASS:PUBLIC
END:VEVENT
END:VCALENDAR
