Verantwortlich: Matthias Fehr
Bereitgestellt: 31.12.2025
Du, Gott, hilfst mir zu entdecken, was gut ist und zum Leben dient.
Denn dein Blick reicht weit über meinen Horizont hinaus.
Du öffnest mir einen Raum der Freiheit,
in dem ich leben und scheitern und neu anfangen kann.
Ich will mutig das Leben wagen,
weil du, Herr, da bist – in jedem einzelnen Moment.
Denn dein Blick reicht weit über meinen Horizont hinaus.
Du öffnest mir einen Raum der Freiheit,
in dem ich leben und scheitern und neu anfangen kann.
Ich will mutig das Leben wagen,
weil du, Herr, da bist – in jedem einzelnen Moment.
Die Losung wird stets vier Jahre im Voraus ausgewählt. Die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation spielt dabei selbstredend keine Rolle.
Es wird darauf geachtet, dass eine zentrale Aussage der Bibel in den Blick kommt, in einprägsamer und möglichst knapper Formulierung, ein Bibelwort, das in besonderer Weise ermutigen, trösten, Hoffnung wecken oder auch aufrütteln und provozieren kann.
"Siehe, ich mache alles neu!" - ist die aktuelle Losung. Sie stammt aus der Offenbarung des Johannes 21,5.
Der biblische Kontext zum Vers:
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, sah ich vom Himmel herabkommen von Gott her, bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: Siehe, die Wohnung Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird mit ihnen sein, ihr Gott.
Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, und kein Leid, kein Geschrei und keine Mühsal wird mehr sein; denn was zuerst war, ist vergangen.
Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sagt: Schreib, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
Und er sagte zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Dürstenden von der Quelle des Lebenswassers zu trinken geben, umsonst.
Wer den Sieg erringt, wird dies alles erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein."
» Lied zur Jahreslosung
Liebe Leserin, lieber Leser
Wenn die vorige Jahreslosung mit "Prüfet alles, das Gute behaltet!" bewahrenden Charakter hatte, so hält der neue Jahresvers die Ankündigung einer Komplett-Renovation bereit. Das mag vermutlich auch etwas beunruhigen, ist doch ein Grossteil des vergangenen Jahres und Lebens insgesamt hoffentlich positiv gewesen. Und das will das Motto für das Jahr 2026 auch gar nicht schlechtreden. Vielmehr ist es eine Verheissung einer neuen Lebensqualität, die Gott schenken möchte. Neu und anders nicht zuletzt darin, dass das Neue, das er bereithält, nicht mehr von Zeitlichkeit und Vergänglichkeit geprägt sein wird - was uns ja die Jahreszahlen, jeder Tag und jede Stunde, die an uns vorbeifliesst, unerbittlich deutlich machen. Selbst das Gute und Schöne hat nicht den Bestand, den wir uns wünschten. Das soll einst anders werden, wenn Gott alles neu macht.
Bis dahin lasst uns freudig Gutes tun, mutig vorangehen, weniger Hilfreiches ablegen, Auferbauendes und Wohltuendes bewahren und vermehren, Grosszügigkeit und Achtsamkeit leben, entschieden Güte und Liebe weitergeben, verzeihen und Frieden stiften, wo sich Gelegenheiten bieten – aber bitte nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Kraft und Stärke, die aus dem Vertrauen auf den Gott fliesst, der sich an Weihnachten in Jesus einen Weg in unsere Welt und in unsere Herzen gesucht hat.
Vieles in unserer Welt ist ungewiss. Die Stabilität des alten Kontinentes, ja der globalisierten Welt ist unter Druck. Vielleicht ist es z.T. auch so in unserem persönlichen Umfeld, in Familie und Beruf. Gott sei Dank gibt es aktuell nicht mehr die drohende Kulisse einer Pandemie. Dennoch ist nicht nur Euphorie über rosige Zukunftsaussichten zu spüren. So bin ich persönlich dankbar, im Glauben einen Anker zu haben, der auch bei nicht ganz ruhiger See Stabilität und Ruhe schenkt.
Was das Jahr 2026 mit sich bringt? Hoffentlich viel Gutes, und Schönes. Momente der Freude und Momente der grossen Dankbarkeit, Gespräche und Begegnungen die aufrichten und wohltun, die vielleicht auch helfen Kurs zu halten oder den Kurs wo nötig zu justieren.
Vielleicht bringt das neue Jahr aber auch Fragen mit sich, die uns herausfordern und die uns zuweilen zu gross erscheinen mögen. Was dann? Ein Gleichnis eines chinesischen Christen sagt es so:
«Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fusses der Ungewissheit entgehen kann! Aber er antwortete: Geh nur hinein in die Dunkelheit und lege deine Hände in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!»
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen von Herzen Gelassenheit, Ruhe, Zuversicht und guten Mut fürs 2026.
Ein frohes Jahr 2026! Gott segne Sie!
Mit herzlichen Grüssen
Pfr. Matthias Fehr
Es wird darauf geachtet, dass eine zentrale Aussage der Bibel in den Blick kommt, in einprägsamer und möglichst knapper Formulierung, ein Bibelwort, das in besonderer Weise ermutigen, trösten, Hoffnung wecken oder auch aufrütteln und provozieren kann.
"Siehe, ich mache alles neu!" - ist die aktuelle Losung. Sie stammt aus der Offenbarung des Johannes 21,5.
Der biblische Kontext zum Vers:
"Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und die heilige Stadt, ein neues Jerusalem, sah ich vom Himmel herabkommen von Gott her, bereit wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat.
Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her rufen: Siehe, die Wohnung Gottes bei den Menschen! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird mit ihnen sein, ihr Gott.
Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, und kein Leid, kein Geschrei und keine Mühsal wird mehr sein; denn was zuerst war, ist vergangen.
Und der auf dem Thron sass, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sagt: Schreib, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.
Und er sagte zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich werde dem Dürstenden von der Quelle des Lebenswassers zu trinken geben, umsonst.
Wer den Sieg erringt, wird dies alles erben, und ich werde ihm Gott sein, und er wird mir Sohn sein."
» Lied zur Jahreslosung
Liebe Leserin, lieber Leser
Wenn die vorige Jahreslosung mit "Prüfet alles, das Gute behaltet!" bewahrenden Charakter hatte, so hält der neue Jahresvers die Ankündigung einer Komplett-Renovation bereit. Das mag vermutlich auch etwas beunruhigen, ist doch ein Grossteil des vergangenen Jahres und Lebens insgesamt hoffentlich positiv gewesen. Und das will das Motto für das Jahr 2026 auch gar nicht schlechtreden. Vielmehr ist es eine Verheissung einer neuen Lebensqualität, die Gott schenken möchte. Neu und anders nicht zuletzt darin, dass das Neue, das er bereithält, nicht mehr von Zeitlichkeit und Vergänglichkeit geprägt sein wird - was uns ja die Jahreszahlen, jeder Tag und jede Stunde, die an uns vorbeifliesst, unerbittlich deutlich machen. Selbst das Gute und Schöne hat nicht den Bestand, den wir uns wünschten. Das soll einst anders werden, wenn Gott alles neu macht.
Bis dahin lasst uns freudig Gutes tun, mutig vorangehen, weniger Hilfreiches ablegen, Auferbauendes und Wohltuendes bewahren und vermehren, Grosszügigkeit und Achtsamkeit leben, entschieden Güte und Liebe weitergeben, verzeihen und Frieden stiften, wo sich Gelegenheiten bieten – aber bitte nicht aus eigener Kraft, sondern aus der Kraft und Stärke, die aus dem Vertrauen auf den Gott fliesst, der sich an Weihnachten in Jesus einen Weg in unsere Welt und in unsere Herzen gesucht hat.
Vieles in unserer Welt ist ungewiss. Die Stabilität des alten Kontinentes, ja der globalisierten Welt ist unter Druck. Vielleicht ist es z.T. auch so in unserem persönlichen Umfeld, in Familie und Beruf. Gott sei Dank gibt es aktuell nicht mehr die drohende Kulisse einer Pandemie. Dennoch ist nicht nur Euphorie über rosige Zukunftsaussichten zu spüren. So bin ich persönlich dankbar, im Glauben einen Anker zu haben, der auch bei nicht ganz ruhiger See Stabilität und Ruhe schenkt.
Was das Jahr 2026 mit sich bringt? Hoffentlich viel Gutes, und Schönes. Momente der Freude und Momente der grossen Dankbarkeit, Gespräche und Begegnungen die aufrichten und wohltun, die vielleicht auch helfen Kurs zu halten oder den Kurs wo nötig zu justieren.
Vielleicht bringt das neue Jahr aber auch Fragen mit sich, die uns herausfordern und die uns zuweilen zu gross erscheinen mögen. Was dann? Ein Gleichnis eines chinesischen Christen sagt es so:
«Ich sagte zu dem Engel, der an der Pforte des neuen Jahres stand: Gib mir ein Licht, damit ich sicheren Fusses der Ungewissheit entgehen kann! Aber er antwortete: Geh nur hinein in die Dunkelheit und lege deine Hände in die Hand Gottes! Das ist besser als ein Licht und sicherer als ein bekannter Weg!»
In diesem Sinn wünsche ich Ihnen von Herzen Gelassenheit, Ruhe, Zuversicht und guten Mut fürs 2026.
Ein frohes Jahr 2026! Gott segne Sie!
Mit herzlichen Grüssen
Pfr. Matthias Fehr

